Workshop

Konstruktiver Journalismus

Warum in den Nachrichten nicht immer die Welt untergehen muss

Kriege, Krisen, Klimakatastrophe: Wer Nachrichten liest, möchte manchmal einfach nur abschalten. Geht das auch anders, ohne die Probleme schönzureden? Ja. Konstruktiver Journalismus fragt genau da weiter, wo andere Berichte aufhören: Wer geht das Problem schon an? Funktioniert das wirklich? Und was können wir daraus lernen?

Im Workshop schauen wir uns gemeinsam aktuelle Nachrichten an und fragen, was fehlt. Danach recherchiert ihr selbst. Ihr zerlegt ein komplexes Thema in handliche Teile, betrachtet verschiedene Perspektiven und sucht nach Ansätzen, die tatsächlich etwas bewirken. Ihr hört genau zu und prüft, ob die Belege tragen und wo Lösungen an ihre Grenzen stoßen. Am Ende schreibt ihr euren eigenen konstruktiven Bericht. So lernt ihr, Geschichten zu finden, die mehr bieten als „er sagt, sie sagt“ und euren Leser:innen wirklich etwas bringen.

Für alle, die Journalismus machen wollen, der informiert, ohne zu entmutigen.

Wer das macht

Proträt von Tong-Jin Smith fotografiert von Urs Kuckertz

Prof. Dr. Tong-Jin Smith

Professorin, Media University

Tong-Jin ist Journalistin und promovierte Politikwissenschaftlerin, die seit 2014 an verschiedenen Berliner Hochschulen und Universitäten tätig ist. So hat sie u.a. an der Freien Universität das Center for Media and Information Literacy mitgegründet. An der Media University lehrt sie vor allem Journalismusforschung. Dabei liegt ihr Fokus auf Nachrichten- und Informationskompetenz, konstruktiven Journlismus, alternativen Medien und der digitalen Transformation von Journalismus und Demokratie. Ein Thema, das sie außerdem beschäftigt ist der Einfluss von KI.